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Die Idee ist, dass ein Thema sich in zwei verschiedenen Formsprachen zeigt. Es ist das Figürliche, das dem «realen» Menschen näherkommen will und dann als Ausgangspunkt für sein abstraktes Pendant dient. Die Linienführung sowie die Farbe der Ausgangsskulptur werden dann von der abstrahierten Skulptur aufgenommen. Dieser Prozess kann auch umgekehrt geschehen. Dann ist die abstrakte, auf die wesentlich reduzierte Form der Ausgangspunkt für eine figürlich, reale Skulptur. Beide Skulpturen stehen als ein Ganzes, sie gehören zusammen. (Sie brauchen sich.) Und dennoch können die Skulpturen für sich solo stehen. Die Bearbeitung sowie die Flächengestaltung der Skulpturen sind gegensätzlich, ergänzen sich aber. Zu Grob gesellt sich Fein, zur Unruhe die Ruhe, zum wuchtig Schnellen das langsam Sorgfältige.

Interessant wird der (Bewegungs)Raum zwischen den Skulpturen, in den sich der/die BetrachterIn bewegt. Es ist exakt der Raum, indem die Gedanken zum Thema beginnen.